Sie sind hier: Schule Aktiv > Studienfahrten > ARCHIV > Torbole (Gardasee) 2008
DeutschEnglishFrancais
20.2.2018 : 16:28 : +0100

Der 31.08.2008 Abfahrtstag/ 01.09.2008 Ankunftstag

Alle Schüler hatten sich rechtzeitig eingefunden, nur auf die Lehrer sowie den Bus wurde noch etwas gewartet. Dann ging es endlich los, das Abschiednehmen wurde beendet und das Einsteigen in den Bus begann.

D I A S H O W

Die große Vorfreude auf Italien wurde allerdings etwas durch die zu erwartende 16-stündige Busfahrt gedämpft, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Die Zeit wurde durch Kartenspielen, Musik hören, das Unterhalten mit dem/den Nachbarn oder durch Anschauen eines Filmes vertrieben.

Zur allgemeinen Erheiterung und Erstaunen verfuhr sich der Busfahrer auf dem Weg zum Busfahrerwechsel, was aber im Endeffekt nicht weiter schlimm war.

Nach dem Wechsel kehrte immer mehr Ruhe ein und die meisten versanken, trotz unbequemer Sitze, in den Schlaf. Eben wegen dieser, legen sich einige der Schüler kurzerhand auf den Gang und waren für diese Erleichterung auch gerne bereit 60 Euro von ihrem Taschengeld abzugeben, falls die Polizei feststellen sollte, dass sie nicht angeschnallt waren.

Während der Fahrt durch Österreich wurde der Bus auf einmal von der Mautkontrolle überholt. Als erstes bekamen alle diejenigen einen Schrecken, die sich aufgrund des höheren Komforts abgeschnallt hatten, konnten sich dann aber entspannt zurück lehnen, da "nur" der Mautcomputer falsch eingestellt war, was eine kleine Strafe, eine Nachzahlung sowie einen geringen Zeitverlust nach sich zog.

Eine Stunde später als geplant kam der Bus dann an seinem Bestimmungsort in Torbole-Nago an. Es musste allerdings noch das Hotel gesucht werden. Kurzerhand machten sich dazu unsere beiden Lehrer, Herr Maywald und Herr Seidel, auf die Suche. Inzwischen schwitzte Axel, unser Busfahrer, weil er auf einer schmalen, für Italien typischen Straße, warten muss und sich hinter ihm die Autos stauten.

Als nächste Schwierigkeit gestaltete sich dann das Parken des Busses, da dort wo er stehen sollte noch ein anderer Bus stand. Axel meisterte diese Situation aber blendend. Nun stand dem Bezug der 3-4er Zimmer nichts mehr im Wege. Hernach war den Schülern Freizeit zum Einkaufen und Erkunden der Umgebung eingeräumt. Abends wurden dann die ersten Referate angehört, die wegen eines fehlenden DVD-Players nicht im Bus genossen werden konnten.

Day 2 in Torbole: Mountainbiken und Weinprobe

Liebes Tagebuch,

heute hat sich unsere Population gespalten. Aufgrund natürlicher Selektion konnten zwei Mitglieder ihre Fitness nicht unter Beweis stellen und machten sich in ihrer neuen ökologischen Nische auf Nahrungssuche, weil sie nicht mehr von ihrer Gruppe versorgt werden konnten.

Gleichzeitig versuchte der zweite Teil, der sich wiederum zu größerflächigeren Exploration aufspaltete, sein Verbreitungsgebiet zu erweitern. Die räumliche Trennung und geographische Hindernisse führten dazu, dass die Population einige Verluste und diverse Verletzungen hinnehmen musste.

Vorher inspizierten sie probeweise einen Unterschlupf mit Wasserversorgung und schlossen Bekanntschaft mit einer ihnen unbekannten Lebensform, hielten sich jedoch nicht lange dort auf, da es ihren optimalen klimatischen Vorraussetzungen nicht entsprach.

So wurde die Herde bald wieder von ihren Alphatierchen zusammengeführt.

Auf einer späteren Wanderung bei Untergang der Sonne fanden sie vergorene Früchte in vier Variationen, sowie Brotbäume, die zusammen mit Tomatenstauden und Olivenbäumen wuchsen. Die Genusstiere mischten diese drei Sorten und verspeisten sie zusammen mit den vergorenen Früchten.

Die Alphatierchen sammelten besonders viele dieser Früchte, um sie in Notzeiten konsumieren zu können.

Um sich einen evolutionstechnischen Vorteil zu verschaffen, tauschten sie zur nächtlichen Stunde ihre Erfahrungen aus um den Fortbestand ihrer Art und eine optimale Anpassung zu gewährleisten.

Danach zerstreute sich die Gruppe, entweder, um ihre zugewiesenen Schlafplätze aufzusuchen oder die laue Abendluft zu genießen.

Day 3

Es war einmal in ein Land Far Far Away und ein märchenhafter, legendärer und sagenumwobener Ort mit nahezu magischer Anziehungskraft für Mensch und Tauben. An diesem Ort begab es sich, dass sich viele berühmte Architekten trafen und viele viele Bauten bauten, die heutzutage weltberühmt sind.

Auch unsere Alphatierchen hatten ein natürliches Verlangen diesen Ort aufzusuchen und so musste der Rest der Population mit ihnen ziehen. Sie gestatteten den Mitgliedern der Gruppe jedoch ein eigenständiges Erkunden der magischen Strömungen(à Kanäle!!!J)

Viele der Gruppenmitglieder konnten aber mit der neu gewonnenen Freiheit nichts anfangen und irrten führungslos durch die Gassen, über die Plätze und sahen ihren Lauf plötzlich durch einen Wasserweg gebremst und mussten umkehren – um weiter herum zu irren. Durch die hohen Gebäude verloren nicht wenige ihren Orientierungssinn, obwohl ihnen dieser Grundinstinkt eigentlich nicht hätte fehlen sollen (Vorinformation über die Sehenswürdigkeiten der Stadt etc. pp.).

Nachdem die Herde trotz Instinktverwirrung wieder zusammengefunden hatte, feierten sie dieses mit einem Fressgelage zu später Stunde.

Danach kehrten sie mit vollen Bäuchen und durchaus zufrieden mit ihrem Tagesverlauf, allerdings teilweise mit dem Wunsch noch gesellig beisammen zu sein, zurück.

Day 4

Heute ging es voll gechillt zum Strand. Während sich ein Teil der Gruppe noch im Hotel vom vorherigen Tage relaxte, schleppten sich die anderen zum Wasser.

Hier bekamen sie Einsichten in die Geheimnisse des Surfens und Aussichten auf die Zivilkleidung ihres Surflehrers und ihrer Surflehrerin.

Bei späteren Übungen sollten sie ihr neu erlangtes Theoriewissen in die Praxis umsetzen, was sie nicht selten in den See fallen ließ. Leider trug auch der starke Wind (1km/h) nicht zur Erleichterung ihrer Bemühungen bei. 

Besser hatte es da die zweite Gruppe, die zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Hotel ausrückte, um sich in der Segelkunst zu erproben und der an diesem Tag wieder strahlender Sonne aus zu setzten.

Auf dem Weg dorthin gab es allerdings das ein oder andere Hindernis. Zum Beispiel mangelnde Busparkplätze und ungenügende Kenntnisse über den Standort der Segelschule.

Das Segeln an sich machte Allen viel Spaß, insbesondere die „Trapez-Leute“ waren begeistert und beschrieben das Gefühl über der Reling „20cm mit dem Hintern über Wasser“ zu hängen als atemberaubend.

Vom Dingi aus durfte sogar schwimmen gegangen werden, was auf einem Boot enthusiastisch auf dem anderen fast gar nicht wahrgenommen wurde. Leider musste diese Erfahrung unterbrochen werden aufgrund einer Sturmwarnung der Stufe II.

Abends wurde die laue Luft dann gemeinsam am Strand unter sternenklarem Himmel genossen, sodass fast Lagerfeueratmosphäre aufkam.

Day 5

Heute war das Motto des Tages: "Das Wandern ist des Müllers Lust!!!"

Eine Gruppe genoss schon von Anfang an die großartige Aussicht vom Monte Baldo auf den Gardasee bei einer Höhenwegwanderung.

Der andere Teil schlug sich durch dichtes Gehölz und fast unbegehbare Wege erst 1200Hm bergauf, um ihre Anstrengung dann mit dem Blick auf die umliegende Umgebung zu belohnen.

Nach einem kurzen Mittagsessen im Hotel ging es zu einer weiteren Stadtbesichtigung nach Verona, wo vor allem die musikalische Begabung einiger Mitglieder der Gruppe im Amphitheater bei internationalem Publikum große Zustimmung und bestimmt auch einige Fans fand.

Der letzte Abend wurde nach dieser musikalischen Aufführung durch einen Stadtbummel abgerundet. Verona mit seiner riesigen Einkaufsmeile war hierzu wie geschaffen.

Vor allem die Liebenden fanden hier unter dem Balkon der Julia einen tollen Hintergrund für ein Erinnerungsfoto.

Day 6 or Der Tag, an dem alles endete

Heute hatten es alle sehr schwer aufzustehen, denn allen war Bewusst, dass dieses die letzten gemeinsamen Stunden in diesem schönen und gastfreundlichen Land werden würden.

Auch ein Teil der Alphatierchen wurde an diesem Morgen besonders beansprucht.

Auf der Rückreise bekamen jedoch nicht viele mehr etwas von den immer flacher werdenden Bergen mit, da der verlorene Schlaf aus der Studienwoche nachgeholt werden musste.

Als sich jedoch der größte Teil wieder geistig anstrengen konnte, wurde fieberhaft nach der Ursache einiger Todesfälle gesucht, was fast die gesamte Zeit der Busfahrt in Anspruch nahm.

Abschließend wurde noch eine Wette eröffnet, wann wir denn wieder in Syke ankommen würden, denn inzwischen war auch die Vorfreude auf Freunde und Familie zu Hause wieder gewachsen - aber vor allem auf eine Dusche und das eigene Bett.

Gewonnen hat Patrick, und zwar den gesamten Einsatz! - Glück dem mit dem größten Sonnenbrand!

Verfasst von Heidi-Annemarie Schwartz und Tristan Neumann - Nach bestem Wissen und Ungewissen -