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27.5.2018 : 7:12 : +0200

Die 6F macht Lingen im Emsland unsicher

Tagebuch einer Klassenfahrt (2. bis 5.10.07)

Dienstag

Am 2.10.07 um 8:15 Uhr trafen sich die Schüler mit ihrer Lehrerin Frau Meyer-Bode und ihrem Sohn Herrn Bode, der als Begleitperson die Klasse betreuen sollte, am Busbahnhof des Syker Gymnasiums. Koffer, Taschen und Rucksäcke wurden im extra organisierten Reisebus verstaut, kurze und längere Verabschiedungsrituale zwischen Eltern und Kindern vollzogen - und los ging die Fahrt. Diese dauerte von Syke nach Lingen ca. 2,5 Stunden und wurde mit reichlich Süßigkeitenfuttern im wahrsten Sinne des Wortes versüßt. Am Ankunftsort wurden natürlich sofort die Zimmer inspiziert und bezogen. Die Aufteilung der Zimmer war im Vorfeld schon  besprochen worden und so entstand kein großes Chaos und alle lebten sich gut ein. Zur Mittagszeit war dann der Hunger schon wieder groß und die Tortellini mit Tomatensoße in der Kantine schmeckten der Mehrheit sehr gut. Am Nachmittag fand dann eine Rallye durch die Umgebung statt, um diese besser kennen zu lernen. Viele Fragen mussten beantwortet werden und eins der Mädchenzimmer gewann die Rallye  durch Schnelligkeit und Geschick. Sophie, Annika, Linda, Kim, Muriel und Johanna freuten sich jedenfalls sehr über ihren Sieg. Nach der Rallye wurden vier zuckersüße Ziegen, die sich auf dem Gelände der Jugendherberge befanden, von der Klasse ins Herz geschlossen. Namen für die Tiere waren auch schnell gefunden, Viereck, Mini, Lilli und Emma, wie die Tiere von nun an hießen zogen auch an den nächsten Tagen immer wieder die Aufmerksamkeit der Schüler auf sich. Abends wunderten sich dann die Schüler wie gut sie nach dem anstrengenden Tag schlafen konnten. Vor dem Einschlafen jedoch freuten sich schon alle auf den nächsten Tag, der versprach, sehr ereignisreich zu werden.

Mittwoch

Am 3.10., dem Tag der deutschen Einheit, frühstückten alle die leckeren Brötchen und schon ging es los. Es ging zum Kletterpark, in dem jeder einen Parcours zu bewältigen hatte. Jeder Schüler war extra gesichert und befand sich teilweise sogar 6m in der Höhe.

Mittags verputzte jeder sein Lunch-Paket. Nachmittags so gegen drei Uhr ging es dann zurück zur Jugendherberge. Leider musste eine Mitschülerin von ihren Eltern abgeholt werden, da sie unter starken Bauchschmerzen litt. Nach ein bisschen Freizeit und dem Abendbrot versammelte sich dann die ganze Klasse wieder. Ein Saunaabend stand der Klasse bevor. Die Sauna hatte 71 Grad und war leider nicht so groß, dass alle zur gleichen Zeit in sie gepasst hätten. Also teilte sich die Klasse auf und ging nacheinander in die Sauna. Vor der Sauna standen Liegestühle und befanden sich Duschen, es gab auch einen Ruheraum. Nach dem Saunieren entspannte sich die ganze Klasse in diesem Raum, massierte sich gegenseitig und hörte eine Entspannungsgeschichte, die von drei Gärten, einer Vogelscheuche und so weiter handelte. So entspannt endete dann der 2 Tag

 

Donnerstag

"Zum Frühstück gab es wenigstens Brötchen!", sagten viele, denn das Grau- und Schwarzbrot der Vortage, war für manchen sensiblen Magen gewöhnungsbedüftig. Als Belag gab es jugendherbergstypisch 4 Sorten Käse, 5 Sorten Wurst, Nutella und Honig sowie Erdbeermarmelade. Nach dem Frühstück gab es im ersten Stock der Herberge die Möglichkeit zu afrikanischem Trommeln, was sehr beeindruckend war. Die Grundschläge sind zum Beispiel:  Bumm, Bumm Bumm, Pi, Piti, Pa, Pata. Sie sind eigentlich ganz einfach zu beherrschen, wenn man sie langsam spielt. Als wir sie jedoch schneller spielen sollten, kamen manche aus dem Rhythmus, was im Nachhinein ganz lustig war. Wir staunten über die Information, dass man in Afrika noch viel schneller spiele.

Nachmittags gab es dann das superspannende Sport- und Spiele-Event, was allerdings nicht ganz ernst gemeint ist. Entweder war die Organisation unglücklich, oder es lag einfach daran, dass viele von uns wenig Lust aufbrachten. Wir wurden  in  vier  Gruppen  eingeteilt  und  bekamen pro Gruppe  ein Spiel zugeteilt, in dem wir die Spielregeln ändern sollten. Die umgeänderten Spiele hießen zum Beispiel Tabu oder auch Brennball.

Nach dem Spielenachmittag gab es endlich Abendbrot. Teils warm, Teils kalt. Endlich war es so weit: Die lang erwartete Disco konnte im Keller der Herberge starten. Hier konnte jeder zeigen was er noch drauf hatte.

Freitag

 

Heute hieß das Programm Abreise und das hatte zu bedeuten :

 

-Aufstehen

-Koffer packen

-Frühstück

-Koffer packen

-Zimmer ausfegen und aufräumen

-Zimmerkontrolle

-Abschied von den Herbergseltern

 

Als der Bus endlich angekommen war, fehlten leider immer noch drei lange gesuchte Portemonnaies, die sich jedoch Zuhause wieder anfanden. Auf jeden Fall fand in Lingen jeder etwas ,was wie für ihn gemacht war, ob es nun der Sportplatz, der See oder der Klettergarten war.

 

Johanna und Johann-Philipp (6F)