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14.12.2017 : 14:06 : +0100

Betriebserkundung

Die 9.Klassen führen im Rahmen des Politikunterrichtes (Kerncurriculum-Thema "Das Unternehmen als wirtschaftliches und soziales Aktionszentrum") eine eintägige Betriebserkundung durch. Ferner dient diese Veranstaltung der Vorbereitung des in Klasse 10 stattfindenden Betriebspraktikums.

Näheres zum Ablauf der Betriebserkundung:

Nach der Behandlung der Themen "Unternehmensziele und -formen" sowie "Organisation und Leitung von Unternehmen" besuchen die Schüler in gemischten Gruppen (also nicht im Klassenverband) verschiedene Unternehmen der Region, d.h. jeder Schüler der Jahrgangsstufe fährt am Tag der Erkundung zu einem der ausgewählten Betriebe, wobei in jeder Klasse alle Unternehmen möglichst gleichmäßig vertreten sein müssen. Die Jugendlichen sammeln hierbei anhand eines vorher ausgehändigten Kriterienkatalogs Informationen über die Betriebe. In den nachfolgenden Unterrichtsstunden sollen die Ergebnisse in Gruppenarbeit zusammengetragen und die entsprechenden Unternehmen jeweils präsentiert werden, um den Schülern vielseitige Einblicke in regionale Betriebe zu gewährleisten. Die bei den Präsentationen erbrachten Leistungen gehen in die mündliche Note im Fach Politik-Wirtschaft ein.

- Fachgruppe Politik-Wirtschaft -

Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum findet für alle 10. Klassen jährlich zu Beginn des zweiten Halbjahres statt und dauert zwei Wochen. Es wird während aller Phasen (Vorbereitung, Durchführung, Reflexion) von den in den entsprechenden Klassen unterrichtenden Politiklehrern betreut. Allerdings ist die Kooperation mit den jeweiligen Klassenlehrern und anderen Klassenkollegen (u.a. in Verbindung mit dem Fach Deutsch) durchaus sinnvoll.

Das Praktikum ist im Kerncurriculum Politik-Wirtschaft in das Oberthema "Strukturwandel und Beruf" eingebettet: In diesem Themenkomplex werden sowohl die veränderten Produktionsweisen in allen Wirtschaftssektoren als auch der Wandel der Anforderungen in der Arbeitswelt behandelt; diese Themen fungieren nicht zuletzt als Vorbereitung auf das Betriebspraktikum. Das Praktikum verfolgt in erster Linie den betriebserkundenden Ansatz, d.h. es geht hierbei allenfalls nachrangig um eine Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler.

Die Wahl eines geeigneten Betriebes aus der Region (Umkreis von max. 25 km) ist für ein sinnvolles und auch für ein nach dem Empfinden der Schüler gelungenes Praktikum entscheidend, daher sollte die Suche möglichst schon ein Jahr vorher beginnen und vom Politiklehrer begleitet werden. Im Anschluss an das Betriebspraktikum verfassen die Schüler einen ca. achtseitigen Praktikumsbericht, welcher folgende Aspekte beinhaltet:

  • vorher zu verfassen: eigene Erwartungen an das Praktikum (bzw. an das spätere Berufsleben)
  • Beschreibung des Betriebes (funktional und sozial)
  • Darstellung eines dort vorliegenden Berufsbildes
  • zwei Tagesberichte
  • ein Wahlthema, das möglichst praxis- und erfahrungsnah sein sollte
  • Reflexion mit eigener Stellungnahme und Rückgriff auf die vorherige Erwartungshaltung

Der Praktikumsbericht wird anstelle einer Klassenarbeit im zweiten Halbjahr geschrieben und erhält auch die entsprechende Gewichtung für die Zeugnisnote.