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19.4.2018 : 15:42 : +0200

Von der Wolga an die Hache (Kreisz., Fr. 12.03.2010)

29 Schüler aus Nishnij Novgorod (Russland) zu Besuch in Syke / Tagestouren nach Bremerhaven und Hamburg

VON NILS HÄRTUNG

Syke. Nishnij Novgorod. Am Bremer Flughafen flossen viele Tränen, als die 29 Schüler aus Nishnij Novgorod jetzt ihre Heimreise nach Russland antraten. Fast zwei Wochen waren die Gymnasiasten aus der russischen Millionenmetropole zu Besuch im beschaulichen Syke - das soll aber noch lange nicht das Ende dieses bemerkenswerten Schüleraustausches gewesen sein.

Das Programm fürdie Gäste aus Nishnij Novgorod war kurzweilig, exklusiv und sportlich. Das begann schon am ersten Abend. Die Bundesliga-Partie des SV WerderBremen gegen Bayer Leverkusen stand an. Und Besucher und Besuchte jubelten gemeinsam über den späten Treffer zum Remis für die Grün-Weißen. Im Dunstkreis der Hansestadt scheint es ja niemals genug Werder zu geben, die Pflichtvisite im Weserstadion absolvierten die deutschen und russischen Gymnasiasten gemeinsam ein paar Tage später.

Doch die schönste Nebensache der Welt war längst nicht alles. Auch Kultur war angesagt. Dafür ging es zuerst ins Syker Kreismuseum, dort lernten die Schüler die hohe Kunst des Druckens kenne. Ein Empfang im Syker Rathaus rundete diesen Tag ab. Richtig entspannen konnten sich die Russen allerdings in dieser Zeit noch nicht, immerhin mussten sie eine Projektarbeit abliefern, Thema: historische Gebäude in Syke und Bremen.

Doch wo kann man besser abschalten als bei Ausflügen zu schönen Reisezielen? Die Gäste bereisten zuerst die Seestadt Bremerhaven, genauer: das Klimahaus. Anschließend ging es, trotz extrem stürmischen Wetters, noch zur Wesermündung, um einen Hauch von Nordsee zu spüren' Bremerhaven war aber nur die erste Station, als nächstes stand eine echte Perle voir einer Stadt im Navi des Busfahrers: Hamburg. Eine Stadtrundfahrt mit dem obligatorischen Besuch des "Michels" genossen die Gäste aus Syke und Nischnij Novgorod ebenso wie die anschließende Shopping-Tour durch die Hamburger Innenstadt.

Die zwei Wochen vergingen wie im Fluge, der Abschiedsabend in der Tanzschule Kirchner stand plötzlich vor der Tür. Und die Gäste hatten sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: ein Gruppenbild von allen Teilnehmern als Puzzle, das anschließend in Gruppen wieder zusammengesetzt werden sollte. Als Erinnerung an den Besuch erhielten alle Schüler später noch ein kleines Puzzle. Danach hieß es: "Tanzfläche frei!", und es wurde gefeiert.

Am nächsten Morgen stand der Abschied an. Neben vielen Tränen gab es aber auch viel Vorfreude: "Ich freue mich auf meine Eltern und meine Katze, aber ich würde gerne noch hier bleiben", verriet Tanja. Gegenbesuche und Wiedersehen sind natürlich trotzdem längst in Planung.

Doch die schönste Nebensache der Welt war längst nicht alles. Auch Kultur war angesagt. Dafür ging es zuerst ins Syker Kreismuseum, dort lernten die Schüler die hohe Kunst des Druckens kenne. Ein Empfang im Syker Rathaus rundete diesen Tag ab. Richtig entspannen konnten sich die Russen allerdings in dieser Zeit noch nicht, immerhin mussten sie eine Projektarbeit abliefern, Thema: historische Gebäude in Syke und Bremen.

Doch wo kann man besser abschalten als bei Ausflügen zu schönen Reisezielen? Die Gäste bereisten zuerst die Seestadt Bremerhaven, genauer: das Klimahaus. Anschließend ging es, trotz extrem stürmischen Wetters, noch zur Wesermündung, um einen Hauch von Nordsee zu spüren' Bremerhaven war aber nur die erste Station, als nächstes stand eine echte Perle voir einer Stadt im Navi des Busfahrers: Hamburg. Eine Stadtrundfahrt mit dem obligatorischen Besuch des "Michels" genossen die Gäste aus Syke und Nischnij Novgorod ebenso wie die anschließende Shopping-Tour durch die Hamburger Innenstadt.

Die zwei Wochen vergingen wie im Fluge, der Abschiedsabend in der Tanzschule Kirchner stand plötzlich vor der Tür. Und die Gäste hatten sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: ein Gruppenbild von allen Teilnehmern als Puzzle, das anschließend in Gruppen wieder zusammengesetzt werden sollte. Als Erinnerung an den Besuch erhielten alle Schüler später noch ein kleines Puzzle. Danach hieß es: "Tanzfläche frei!", und es wurde gefeiert.

Am nächsten Morgen stand der Abschied an. Neben vielen Tränen gab es aber auch viel Vorfreude: "Ich freue mich auf meine Eltern und meine Katze, aber ich würde gerne noch hier bleiben", verriet Tanja. Gegenbesuche und Wiedersehen sind natürlich trotzdem längst in Planung.