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24.9.2018 : 22:12 : +0200

Studienfahrt 2009 Rom

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, gefühlte 40°.  Die Frisur hält, jedenfalls bei allen Italienern. Wir haben da noch so unsere Probleme. Unsere Studienfahrt 2009 in Rom(a) beginnt mit einem einstündigen Hitze Marathon vom Hauptbahnhof Termini, zu unserem Hotel Roma Rooms (in der Metro eine Strecke von zwei Stationen). Unser Domizil für zehn Tage ist ein von außen überraschend gut aussehendes Gebäude, inklusive Getränkeautomaten und Fahrstuhl, der dazu neigt, stecken zu bleiben. Die Zimmer "gehen in Ordnung"; täglich frische Handtücher beeindrucken. Nur das Frühstück spaltet unsere Gruppe: Kaffee, Marmelade, Nutella und Schoko-Croissants anstelle von Jägermett auf Schwarzbrot, Frühstücksei und Jogurt. Ein kleiner Teil rebelliert gegen das unerträglich "undeftige" Frühstück. 

Kolosseum, Engelsburg, Palatin und Ostia Antigua werden von unseren Allround-Stadtführer präsentiert. Kurios: Er schafft es, das Wort "Kollossem" nur mit dem linken Mundwinkel auszusprechen. Außerdem hofft er, dass wir ihn weiter empfehlen. ("Für 150 Euro die Stunde" ist er für "alles zu buchen" - und es wird "garantiert unterhaltsam".) Badestrand und Einkaufszone werden auf eigene Faust erkundet.

Der Vatikan, der nützlicherweise 20 Minuten Fußmarsch von der nächsten Metro-Station entfernt liegt, ist beeindruckend, obwohl "Highlights" wie die Sixtinische Kapelle touristisch ausgeschlachtet werden. Im Vatikan trifft man auf Menschen aus aller Welt. Egal ob Nonnen aus Afrika oder Priester aus Spanien, die sich unbedingt mit uns fotografieren lassen wollen, alle fiebern der Papstaudienz entgegen. Die Audienz an sich ist relativ inhaltslos, dafür werden anwesende Gruppen vorgelesen und dürfen jubeln. Am Ende werden sie dann mit ein paar Sätzen des Papstes in ihrer Sprache belohnt.

Was war das Beste an Rom? Strand, Palatin oder der Vatikan?

Das Essen.

Obwohl Rom den Ruf hat teuer zu sein, gibt es durchaus preiswertes und gutes Essen. Der ergebnisorientierte Esser wählt für zwischendurch eine Pizza von Solo Pizza. Preiswert ist das Essen aber nur, solange man eine Regel befolgt. Bestelle niemals ein anderes Getränk als Wein oder Wasser zum Essen dazu. Ein kleines Bier schlägt mit durchschnittlich 7 Euro zu Buche.

Der anspruchsvolle Esser wählt eines der viele kleinen Restaurants. In der Nähe der Engelsburg  haben wir gemeinsam in einem solchen Restaurant gegessen. Römisches Essen und ein guter, einfacher Tischwein, sind eine Kombination für einen gelungenen Abend.

Die Studienfahrt nach Rom war ein voller Erfolg. Rom ist eine wunderschöne und riesige Stadt. In zehn Tagen hatten wir genug Zeit, Eindrücke zu gewinnen. Unsere vielseitige Gruppe hat überraschend gut zusammen gearbeitet. Niemand wurde in Rom vergessen. Verspätungen hielten sich in Grenzen. Neue Freundschaften wurden geschlossen.

(Nils Bienzeisler)