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26.5.2018 : 23:11 : +0200

Rom - Die ewige Stadt

Am 04.09.2009 flogen wir von Hamburg aus nach Rom und waren schon am frühen Nachmittag angekommen, wodurch wir die ersten Sonnenstrahlen tanken und noch am selben Abend echte italienische Pizza essen konnten.

Der nächste Morgen begann sehr früh mit unserer ersten Führung durch die Stadt. Besonders beeindruckt hat uns die spanische Treppe, die von der Kirche Santa Trinità di monti zur Piazza di Spagna hinab führt und an deren Fuße der schiffsförmige fontana della barcaccia steht. Dies, so wurde uns gleich erklärt, sei der Aufenthaltsort für viele Jugendliche, sobald der Abend anbricht.

Ein weiteres Highlight dieser Führung war das Pantheon, ein heidnischer Tempel aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Dies ist aber nicht nur ein beeindruckendes Denkmal im Herzen Roms, sondern auch die Grabstätte des berühmten Malers Raffael Santi.

Auch der nächste Tag hielt wieder einige Sehenswürdigkeiten für uns bereit, darunter natürlich auch das Colloseum - oder auch Amphitheater. Hier wurden Gladiatorenkämpfe ausgetragen, bei denen jedoch selten jemand starb. Die Innenfassade des Colloseums ist fast vollständig zerstört, was darauf  zurückzuführen ist, dass hier oftmals Baumaterial für den Hausbau gestohlen wurde.

Das Forum Romanum stellt wohl den ältesten Teil der ewigen Stadt dar. Hier befinden sich noch Tempel und Ruinen aus der Zeit des römischen Reiches.

Der Höhepunkt unserer Reise war wahrscheinlich die Audienz bei Papst Benedikt XVI. Schon am frühen Morgen mussten wir uns Richtung Petersdom aufmachen, da der Ansturm immens war und die Warteschlange rund um den Petersplatz reichte. Die Stimmung in der Halle war atemberaubend und glich eher einer großen Feier als einer spirituellen Veranstaltung.  Wir merkten schnell, dass unsere kleine Gruppe nicht die einzige aus Deutschland war und Menschen aus aller Welt gekommen waren, um ihren Glaubensführer zu sehen.  Deshalb fanden sowohl die Begrüßung als auch die eigentliche Audienz in allen Sprachen der angemeldeten Besucher statt, was auch die Dauer (2 Stunden) der Audienz erklärt. 

Nach der eigentlichen Audienz hatte noch jeder Besucher die Möglichkeit, persönlich zum Papst zu gehen und seinen Rosenkranz segnen zu lassen. Unsere Gruppe war sich durchweg einig, dass dies ein ganz besonderes Erlebnis war, das wohl nicht so schnell wieder passiert.

Doch natürlich hatten wir nicht nur Kulturprogramm, sondern auch genügend Freizeit, Rom und die Umgebung genau zu entdecken. Dazu gehörte natürlich auch der Strand, an dem wir viel unserer Freizeit verbrachten und der auch nur einige Stationen mit der Metro entfernt lag.  wir nach 10 Tagen Rom nicht nur viel gelernt und erlebt hatten, sondern auch schön gebräunt und erholt waren.